Das Konzept  
         
    Der Ursprung des Sanitätshasen, besser gesagt des Kreuzes auf dem Hasen, ist eigentlich eine Rot-Kreuz-Party in Berlin September 2000 (hab'mich da sehr amüsiert!). Deshalb tauchen seit diesem Zeitpunkt immer wieder rote Kreuze auf Frauen, Autos und allem Möglichem auf.

Der tatsächliche Sanitäts-Ur-Hase kommt im Dezember des gleichen Jahres als "Telefonkritzelei" zur Welt - habe mich gleich in ihn verliebt! Im Frühjahr entstand dann das erste Sanitätshasenbild, das beim 7. Open-Rambaldi im Sommer 2001 zu sehen war.

Der Sanitätshase ist ein sehr liebenswürdiges Geschöpf. Er versucht durch seine einfache, manchmal einfältige Art Gutes zu tun. Schafft er auch! Manchmal allerdings, schießt er durch seine naive Art der Problemlösung etwas übers Ziel hinaus, aber die Intention ist immer eine gut gemeinte und das Ergebnis immer positiv- relativ zumindest.

Die optische Nähe zum Phallus oder gar zu einem Condom ist zufällig - Ferkel, wer mehr denkt. Vielmehr ist der S-Hase reduziert auf das Nötigste. Das erklärt auch, warum er meistens nur einen Arm hat: Er braucht halt nicht mehr.

Die Situationen mit denen der Sanitätshase konfrontiert wird sind uns allen aus dem Alltag bekannt - gut, es gibt ein paar unkonventionelle Situationen aber dennoch sind es vorstellbare Vorkommnisse.

Der Aufbau der kleinen Tafelbilder (allesamt Abfälle der ortsansässigen Baufirmen - herzlichen Dank) erinnert an Votivbilder - die Art Bilder die in/an Kapellen und Kirchen angebracht sind, um für wundertätige Ereignisse zu danken.

Jetzt werden Sie sich fragen: "Warum ist das so billig?!"

Da sag ich jetzt: "jeder sollte sich das leisten können was ihm gefällt häufig genug ist gerade das Gegensätzliche der Fall. Sollte Ihnen jetzt der Hase gefallen, haben Sie eine breite Palette in alten Preisklassen zuzuschlagen - wenn Sie zu der ganz armen Sorte gehören: Die Postkarten gibt's geschenkt! Aber bitte nur eine - nach Ihnen kommen vielleicht noch mehr ganz arme Menschen."