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Geboren
1950 in Herrsching am Ammersee, studierte an der Folkwangschule
in Essen und an der Kunstakademie München. Während der
Studienzeit gilt sein besonderes Interesse den verschiedenen Methoden
der Druckgrafik, besonders der Radierung. Es folgen Studienreisen
durch Europa, Indien, Nepal und Sri Lanka. Seit 1982 finden regelmäßig
Einzelausstellungen sowie Teilnahme an Gruppenausstellungen und
Messen statt.
Beeinflusst
von seinen Reisen entstehen Ende der 80er Jahre überwiegend
gegenständliche Arbeiten, meist Landschaftsimpressionen. 1992
vollzieht sich ein Wandel im Werk Schädrichs. Nicht mehr die
äußeren Erscheinungsformen der Welt, sondern die innerseelischen
Räume werden zum Hauptthema seiner Arbeit. So sind die Arbeiten
der letzten Jahre geprägt durch die Auseinandersetzung des
Künstlers mit der Mythologie, Philosophie und rituellen Kunst
Indiens sowie den Denktraditionen des Taoismus.
Eckart
Schädrichs Bildobjekte schaffen Räume der Kraft und Harmonie.
Sie helfen uns, Gegenwelten wie Oben - Unten, Himmel - Erde, männlich
- weiblich in Balance zu bringen und unsere Mitte zu finden. Nach
der Erfassung der Gesamtkomposition führt Schädrich, der
Nuancen mehr vertraut als der großen Geste, das Auge zu feinsten
Differenzierungen im Detail. Er breitet die Farbe in reichen Tönen
und ständig neuen Texturen - gekämmt, gekratzt, gestrichen
- auf der Leinwand aus, ohne je an das Ende der Möglichkeiten
zu gelangen.
Seine
subtilen Farblasuren und groben Sandflächen versinnbildlichen
das Spiel der Elemente, archaische Zeichen und zeitlose Muster berühren
unseren innerseelischen Raum und verbinden uns mit den elementaren
Schichten unseres Seins.
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